Männerchor Meißen

Berichte 2006 2.Halbjahr



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Vom Gospel bis zur Klassik

Am 20. Dezember veranstaltete der Männerchor Meißen sein diesjähriges Weihnachtskonzert im Paul-Gerhardt-Haus in Meißen. Zu Gast war in diesem Jahr der Gemischte Chor Leteln, sowie Wolfgang Hartwig an der Panflöte.

Unter der Leitung von Reinhard Neumann (Meißen) und dessen Bruder Manfred Neumann (Leteln) boten beide Chöre ein abwechslungsreiches Programm, das mit einigen solistischen Einlagen angereichert war. Nachdem der Männerchor das Konzert mit dem Lied „Machet die Tore weit“ eröffnet hatte, konnte so Heiko Schünemann mit seinem Solo bei dem Stück „Die Rose“ begeistern. Anschließend wurde der Bogen von den traditionellen Weihnachtsliedern bis hin zu Gospels, wie „O my Lord“, oder „What a mighty day“, geschlagen. Hier konnten sich mit Bernd Schwemmling und Klaus Blome zwei weitere Solisten auszeichnen. Begleitet wurde der Chor bei seinen Stücken von Christof Neumann am Klavier

Aber auch der Gemischte Chor Leteln konnte mit Stücken wie „Weihnachtszeit“ oder „Alle Dinge dieser Welt“, begeistern.  

 

Aufgelockert wurde das Programm durch die Beiträge von Wolfgang Hartwig auf der Panflöte, der mit bekannten Stücken wie „Maria durch ein Dornwald ging“ oder dem „Andachtsjodler“ das Publikum erfreute. Des Weiteren intonierte Christof Neumann an der Orgel des Paul-Gerhardt-Hauses von Johann Sebastian Bach „In dir ist Freude“ und das bekannten Weihnachtsstück „Transeamus“.

Zum Abschluss des Konzertes sangen beide Chöre zusammen mit den Zuschauern im restlos ausverkauften Paul-Gerhardt-Haus noch das Stück „O du fröhliche“.


Fernsehauftritt des Meißener Männerchores bei der Sendung Dorfplatz Schlag 10 des WDR

Die Überraschung war groß, als am Donnerstagabend in der Sendung "WDR- Lokalzeit" Meißen als nächster Drehort für die Sendung Dorfplatz Schlag 10 ausgelost wurde. Noch am Abend liefen auch beim Männerchor Meißen die Telefone heiß und für die Sänger war es eine Selbstverständlichkeit am nächsten Morgen um 10 Uhr bei der Fernsehsendung mit dabei zu sein.
Da der Projektchor Neumann und der Leitung seines Dirigenten Reinhard Neumann aber zu diesem Zeitpunkt bereits zu einer Konzertreise zum Bodensee unterwegs war, standen nicht alle Sänger für diesen Fernsehauftritt zur Verfügung. Unterstützung kam vom befreundeten Männerchor "Liederkranz Enzen.Hobbensen" der sofort sagte, wir helfen Euch. Mit einer größeren Anzahl von Sängern aus Enzen konnte so ein großer Chor für die Fernsehaufnahme zusammengestellt werden.
Punkt 10 Uhr kam dann auch das Fernsehteam vom WDR und machte seine Filmaufnahmen von Dorf Meißen. Dem Chor wurde auch ein Auftritt in der sechsminütigen Sendung gegeben. Die Reporterin Christine Etrich interviewte Christof Neumann den Pianisten und zweiten Chorleiter des Chores, der bei diesem Fernsehauftritt in Vertretung für seinen Vater die Chorleitung übernommen hatte. Der Chor sang das Lied "Lebe, liebe, lache - sag dem Glück guten Tag" und erfreute damit die Zuhörer und das Fernsehpublikum. Es wurde ein gelungener Auftritt und alle waren zufrieden und konnten nach diesem außergewöhnlichen Morgen sagen. "Heute Abend sehen wir uns im Fernsehen."



Chorfahrt nach Bergatreute (Oberschwaben)

Vom Freitag, 13.10. bis Sonntag 15.10.2006 unternahm der Projektchor Neumann unter der Leitung des Chorleiters Reinhard Neumann eine Fahrt nach Bergatreute am Bodensee. Der Projektchor setzte sich aus Sängern des Männerchores Meißen und des Quartettvereins Bad Oeynhausen zusammen.
Auf Anregung des Meißener Sängers Horst Pfenningsberg, der dort früher Vorsitzender des Sänger-Gaus Ravensburg war, und dort noch viele Kontakte hatte, kam diese Fahrt zustande. Musikalischen Auftritte und ein attraktives Besuchsprogramm zeichnete die Chorfahrt aus.
Beeindruckend waren die Auftritte in der Klosterkirche in Birnau am Bodensee und in der größten Barockbasilika in Weingarten. Höhepunkt der Fahrt war aber sicherlich der Auftritt des Projektchores beim Chorfestival in Bergatreute. Der Chor war Gast beim Liederkranz Bergatreute und gestaltete dort zusammen mit den heimischen Chören ein Konzert. Die Zuhörer zeigten durch anhaltenden Beifall wie gut Ihnen das vom Projektchor dargebrachte Liedgut. gefiel.
Interessant war es auch für den Chor sich selbst im Fernsehen zu sehen. Zur gleichen Zeit fand im Heimatort in Meißen mit den daheim gebliebenen Sängern ein Fernsehauftritt im WDR statt. Alle Sänger waren bester Laune und es werde viel gesungen und gelacht.Gut gelaunt kehrte der Chor am Sonntagabend nach Meißen zurück, und wird sich nur gerne an diese schöne kameradschaftliche Fahrt erinnern.

Herbstkonzert des Meißener Männerchores mit buntem Programm

Das traditionelle Herbstkonzert des Männerchores 1897 Meißen, lockte am Samstagabend wieder zahlreiche Zuhörer in die geschmückte Sporthalle der Grundschule Meißen. Nur durch zusätzlich herbeigeschaffte Stühle konnte der Zuschauerandrang bewältigt werden.
Unter der Leitung von Chorleiter Reinhard Neumann, bot der Männerchor Meißen ein buntes Programm volkstümlicher Chorliteratur, bis hin zur Popmusik. Besonders gefielen dem Publikum die Stücke: "Zigeuner spiel uns auf", "Mein kleiner grüner Kaktus" und die "Tritsch Tratsch Polka". Begleitet wurde der Chor am Klavier von Christof Neumann, von Hans Ellenbeck am Akkordeon, Julius Ellenbeck am Bass und Norbert Gerntrup am Schlagzeug. Höhepunkt des Abends war zweifellos der russische Akkordeonvirtuose Prof. Viktor Romanko, der auf seinem Knopfgriffakkordeon mit klassischen Stücken, wie "Preludium d Moll" von J. S. Bach und "Winter" aus den Vierjahreszeiten von A. Vivaldi begeisterte. Mit Improvisationen bekannter Melodien von den Beatles, wie "Yesterday" bis "Ein Männlein steht im Walde", brachte Romanko das Publikum außer Rand und Band. Zum Finale wirkten alle Künstler nochmals auf der Bühne zusammen. Der endlose Beifall zeigte, dass das Herbstkonzert ein fester Bestandteil des Meißener Kulturlebens geworden ist.
Bericht: Arnold Weigelt

Foto-Impressionen


Männerchor Meißen beim Meißener Dorfgemeinschaftsfest

Für den Männerchor ist das Meißener Dorfgemeinschaftsfest seit Jahren ein fester Bestandteil in seinem Terminkalender.
Wie auch in den letzten Jahren wurde bei der Seniorenfeier den älteren Einwohnern von Meißen mit schwungvollen musikalischen Titeln eine Freude gemacht. Für die Senioren sang der Chor volkstümliche Stücke wie "Schwer mit den Schätzen, Das Lied zum Glück und Ich bin kein Bajazzo".

Wichtig ist den Sängern auch am Sonntag der ökumenische Zeltgottesdienst. Pfarrer Volkers hielt die Predigt und der Chor umrahmte diese mit den Titeln "Dein Name sei gelobet, Die Rose und dem Irischen Segensgruß Mögen sich die Wege".

Das große Highlight war für den Männerchor Meißen in diesem Jahr aber das erste Lebendkickerturnier. Neun Mannschaften spielten um den begehrten Lothar Ritter Wanderpokal des Kultur- und Heimatvereins. Die Sänger bewiesen, dass sie nicht nur stimmlich gut drauf sind. Auf dem Sportplatz ließen sie alle Mannschaften hinter sich und gewannen am Ende den begehrten Wanderpokal.


Sängerfahrt zur Meyerwerft nach Papenburg
Pünktlich um 8:00Uhr starteten 25 gutgelaunte Sänger am 13. August zu ihrer Tagesfahrt.
Zunächst ging es nach Meppen. In der Kirche St. Maria zum Frieden in Meppen-Esterfeld gestalteten die Sänger einen Gottesdienst. Mit den Liedern "Lobt den Herren der Welt, Oh my Lord, Sanctus aus der Deutschen Messe und Frieden" erfreuten sie die Gottesdienstbesucher. Nach dem Gottesdienst wurde der Chor mit viel Applaus für die gelungene Darbietung belohnt. Mit einem Freiluftständchen vor der Kirche verabschiedeten sich dann die Sänger und es ging weiter nach Papenburg.

Nach einem guten und reichlichen Mittagessen war man gestärkt für die Besichtigung der Meyerwerft. Zusammen mit dem Fremdenführer fuhr man mit dem Bus direkt auf das Werftgelände. Die zwei riesigen Schiffsbauhallen waren sehr beeindruckend. Zur Einführung wurde ein Film über die Entwicklung der Werft vom Segelschiffsbauer bis hin zur Spezialwerft für Kreuzfahrtschiffe gezeigt. Es folgte ein interessanter Rundgang durch die großen Hallen, wo man viele Schiffsbauten und Musterstücke der Inneneinrichtungen der Kreuzfahrtschiffe sehen konnte. Höhepunkt der Besichtigung war die Ansicht auf zwei riesige in Bau befindlicher Kreuzfahrtschiffe. Eines davon soll bereit im Oktober dieses Jahres in See stechen. Man konnte dies kaum glauben, denn man sah ja, wie viel Arbeit noch an dem Schiff zu tätigen war. Wie der Fremdenführer uns aber erzählte, sei man genau im Zeitplan und die Jungfernfahrt sei auch bereits ausgebucht.

Tief beeindruckt ging es dann wieder zurück nach Minden, wo man die gelungene Tagesfahrt im Vereinslokal "Gasthaus 33" ausklingen ließ.


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